Ich möchte abnehmen! Teil 1

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Ich möchte abnehmen! Teil 1.

Meine Bekannte fragen mich oft, was sie machen sollten, um abzunehmen. Ich sollte ihnen einen einzigen Trick verraten, der all ihre Gewichtsprobleme löst. Oder noch besser: ich soll den Namen der Pille nennen! Wenn ich anfange zu erzählen, dass es für mich solche Lösung nicht existiert, sind sie immer enttäuscht… Mein Tipp lautet fast immer- finde eine Balance! Und zwar Balance zwischen gesundem Essen und Essenssünden, zwischen dem Sport und dem süssen Nichtstun sowie zwischen der Arbeit und dem Relax. Ich bin generell kein Freund von Extremismus, egal in welchem Bereich: Ernährung, Sport, Arbeit, Religion oder was auch immer. Für alles sollte man einen gesunden Mass finden.

Aber was, wenn du bisher “Masslos” gelebt hast? In der Vergangenheit hast du “gesündigt”, in dem du zu viel, zu süss, zu fettig oder auch zu spät gegessen hast? Und, als ob das nicht genug wäre, zu all dem hast du noch einen passiven Lebensstill geführt. Womit sollte man da jetzt anfangen? Von 0 auf 100 oder langsam? Kohlenhydrat- oder Fettarm? Welchen Fitnessprogramm wählen? In der heutiger Zeit Zugang zu den Informationen via Internet ist sehr einfach und das Angebot riesig, was nur zur Verwirrung führen kann. Höre bitte nicht auf Leute, die behaupten, dass nur diese oder jene Diät das einzig Wahre wäre, weil die Menschen und deren Vorlieben verschieden sind.

Vielleicht hast du schon den Spruch gehört, “je tiefer in den Wald, desto mehr Bäume”? Genau so fühle ich mich, wenn ich anfange über das Thema “Abnehmen” zu sprechen. Ich hatte während meiner Arbeit in mehreren Fitnessstudios das Vergnügen mit verschiedsten Menschen arbeiten zu dürfen. Von Bodybuildern, über Mädchen mit Magersucht oder anderen Essstörungen bis hin zu adipösen Menschen. Die grösste Masse aber stellten Leute dar, die nur leichte bis mittlere Gewichtsprobleme hatten und schnell abnehmen wollten. Ich werde mich ganz sicher nicht als Experten bezeichnen, aber dank der Erfahrungen in diesem Bereich, erlaube ich mir die wichtigsten Faktoren, die Einfluss auf unsere Figur haben, aufzuzählen und erwähne, was man eventuell machen könnte. Das ist ein ganz langes und breites Thema und jegliche Vertiefungen würden den Rahmen dieses Postes sprengen, deswegen eventuelle Ergänzugen werde ich nach und nach auf meinem Blog publizieren. Zur Sache.

Was hat Einfluss auf unsere Figur:

  • Gene

Das sagen die meisten übergewichtigen Menschen: “Ich bin dick, weil ich das in den Genen habe”. Und nachdem sie das gesagt haben, bestellen sie einen warmen Schokokuchen mit Vanilleeis dazu. Endlich haben sie die Erklärung für die eigenen Gewichtsprobleme und denken, dass man da nichts mehr machen kann. Wie bequem… 😉

Denk bloss nicht, dass du automatisch zum “Dicksein” verdammt bist, nur weil deine Eltern dem heutigen Schönheitsideal nicht entsprechen! Figur deiner Eltern zeigt uns lediglich gewisse Neigungen, denen  du vorbeugen kannst! Es wäre aber nicht verwunderlich, wenn du jetzt bereits so aussiehst wie sie- schliesslich hast du das gleiche gegessen und wahrscheinlich von ihnen vorgelebtes Lebensstil geführt. Aber- es ist noch nichts verloren! Wenn du dich an ein paar Ernährungsregeln hältst und regälmässig trainierst, kannst du den “genetischen Spiess” umdrehen. Du verwandelst einfach dein dickes Gesäss in einen Knackarsch à la J.Lo oder in einen “Kardashian ass”! 😉

Natürlich gibt es nichts um sonst und das Ganze wird dich etwas an Schweiss und Disziplin kosten- aber es lohnt sich!

  • Ernährung

Mix of fresh fruits on wicker bascket

Ernährung hat den grössten Einfluss auf die Figur. Du kannst viel trainieren, aber wenn du nach einem harten Training im Fitnessstudio nach Hause kommst und nach 22 Uhr noch deinen Kühlschrank oder die Schublade mit den Süssigkeiten leerräumst, dann wunder dich nicht, dass die erwarteten Resultate nicht eintreten. So was kann dich nur demotivieren betreffend des Trainings. Wozu denn nämlich trainieren, wenn man keine Effekte sieht?

Das sind meine wichtigsten Tipps betreffend der Ernährung:

1. Iss nie spät Abends und schon gar nicht in der Nacht!

Dein Organismus benötigt Energie. An der ersten Stelle werden immer die Kohlenhydrate verbrannt, erst dann sind Eiweiss und Fette dran. Also denk dran: je länger die Zeitspanne zwischen der letzten und der ersten Nahrungsaufnahme des Tages, desto mehr greift dein Organismus bei der Energiegewinnung auf die Fettpolster zu. Wenn du aber spät am Abend eine grosse Mahlzeit verputzt hast (mit vorwiegend Kohlenhydraten), wird dein Körper fast die ganze Nacht damit beschäftigt sein genau diese zu verbrennen. An deine Problemzonen, schafft er kaum zu kommen!

Aber! Wenn die Essenspause (zwischen dem Abendessen und dem Frühstück) länger als 15h andauert, fängt der Körper an “zu denken”, dass er sich in der “Notphase” befindet und als Folge, verlangsamt er den Metabolismus, um zu sparen. Damit erreichst du auf lange Sicht das Gegenteil von der gewollten Gewichtsabnahme. Das ist ein überlebensnotwendiger Mechanismus. Ganz schön clever!

2. Frühstücke.

Die Morgenmahlzeit ist enorm wichtig! Dank einem reichen Frühstück startest du voller Energie in den neuen Tag. Wenn du nichts isst, bevor du aus dem Haus gehst, arbeitest du weniger effizient. Ausserdem wird dein Körper versuchen alles “nachzuholen” in Form von naschen bzw. ausgiebigen Abendsessen…

Bemühe dich um leichte aber reichhaltige Mahlzeiten am Morgen, wie zum Beispiel Haferflocken mit Obst, Vollkornbrot mit Mageraufschnitt und Tomate oder Gurke, oder Rührei aus 1 Gelbei und 3 Eisweiss… (Mehr Ideen für ein gesundes Frühstück findest du schon bald auf dem Blog).

3. Trinke viel Wasser.

Das Wassertrinken ist unentbehrlich für unsere Gesundheit und Schönheit aber auch wichtig wenn man abnehmen möchte. Die Wissenschaftler haben das schon längst bewiesen: der Organismus kann sogar 50 kcal mehr verbrennen, wenn man 0.5 Liter Wasser mehr trinkt als wenn man das nicht tun würde. Wahrscheinlich kommt das davon, dass der Körper diese Wassermenge auf die Körpertemperatur aufheizen muss… Wie auch immer, bedeutet das, dass du sogar 150 kcal mehr am Tag verbrennen kannst! Nichts wie trinken!

Wenn du kein Wasser ohne Kohlensäure magst, greife zum Grün- oder Kräutertee, Ingwer-Wasser oder macht dir selber ein Geschmacksgetränk (z.B. gefrorene Himbeeren + Wasser, Zitrone + Wasser, Minze + Wasser, Limette…usw.). Finger weg von Aromagetränken vom Supermarkt- sie sind voller Chemie!

4. Meide Süssigkeiten.

Ich weiss, das hört man nicht gerne, da alle Süssigkeiten lieben… Aber keine Angst, du musst sie nicht vollständig aus deinem Speiseplan verbannen! Wie ich schon erwähnt habe, ich bin keine Freundin von jeglichem “Extremismus”. Alles ist für Menschen. 😉 Es geht eher darum eine akzeptable Alternative zu finden und immer gegen Heisshunger gewapnet zu sein.

Niemand kennt deine Essensgewohnheiten besser als du selbst. Deswegen- wenn du bereits weisst, dass du immer dazu neigst vor dem Fernseher zu naschen, sei darauf vorbereitet! Frühzeitig kümmere dich um gesunde Alternativen, wie z.B. Gemüse mit selbstgemachtem Avocado Dip oder eiweisshaltigem Hummus (Rezepte schon bald auf dem Blog). Das ist eine super Lösung, die jedem schmeckt und noch gesund dazu.

Iss niemals Süssigekiten auf den leeren Magen. Dies führt nur zur übermässigen Insulinausschüttung. Dieser Hormon ist zuständig für die Kontrolle des Blutzuckerniveaus. Insulin wird dein Blutzucker so “runterdrücken”, dass du im Resultat, ganzen Kühlschrank leerräumen wirst!

Wenn mal die Gäste kommen, serviere denen meinen gesunden “veganen Schokokuchen”(http://fitnessfashionfamily.com/2015/11/10/weganskie-ciasto-czekoladowe-veganer-schokokuchen/). Alle werden überrascht sein, wenn du ihnen erzählst, dass dieses leckere Gebäck kaum Zucker enthält und nur sehr wenig Fett!

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Noch ein guter Ratschlag lautet: wenn du schon Süssigkeiten essen musst, mach das spätestens bis 14 Uhr. Je später du dir das Naschen erlaubst, desto grössere Probleme abzunehmen wirst du haben. Deine Wahl.

Und um Gottes Willen- geh nie hungrig einkaufen! Es ist klar, dass du in diesem Zustand nur Mist kaufst!

5. Meide fettige Speisen.

Ich spreche hier nicht nur von Speisen mit sichtbarem Fett, sondern vor allem über solche, in denen man es auf den ersten Blick nicht erkennen kann. Zum Beispiel Käse, Croissants, Kekse und Kuchen, Pesto, Chips, Schokolade, Mayo und so weiter…

Versuche aber nicht Fette vollständig aus deinem Speiseplan zu verbannen! Es gibt nämlich welche- so gennante essenzielle Fettsäuren, die für unseren Körper lebensnotwendig sind. Verzichte aber bitte auf den Sonnenblumenöl, da dieser zur Entstehung vieler Entzündungsprozesse im Körper führen kann. Pass auch auf die Werbungen auf- Omega 6 sind nämlich gar nicht so gesund wie es dort gesagt wird (bei Frauen können sie sogar zum Brustkrebs beitragen!). Vergiss Margarine- diese beinhaltet gehärtete Fette (Transfette) die Krebserregend sind und zu zahlreichen Leiden beitragen, wie z.B. Herz-Kreislauf Krankheiten, Gehirnschläge, Diabetes und viele andere.

Greife lieber zu den gesunden wie unter anderen Olivenöl extra vergine (super zu Salaten), Rapsöl (zum braten) oder Leinsamenöl.

Achtung: wenn es um den Fisch geht- hier gilt es, je fetter, desto gesünder! (wegen den guten Omega-3 Fettsäuren).

6. Meide Salz.

Salz bindet Wasser im Körper, was uns schwerer macht und “aufgeblasen” erscheinen lässt. Schon der Verzehr von ca. 7 Gramm Salz bindet 1 Kg Wasser! Denk auch an das versteckte Salz, z.B. im Brot und vielen Fertigprodukten.

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7. Meide Fertigprodukte und Fast Food.

Im verarbeiteten Speisen gibt es nicht nur sehr viel Salz, Zucker und ungesunde Fette sondern auch unmengen von Aromas, Konservierungsstoffe und anderen chemischen Zusätzstoffen. Nachteile von solchen Gerichten definitiv überwiegen die vermeintlichen Vorteile des schnellen Essens! Wenn du dich gut organisierst und deinen Speiseplan zeitig planst, bist du in der Lage Fast Food vollständig umzugehen.

8. Meide Alkohol.

Alkohol erhöht deinen Appetit und verursacht oft unkontolliertes, zügelloses Essen. Er beinhaltet sehr viele leere Kalorien und ich meine hier nicht nur die bunten Sahnecocktails mit Unmengen von Zucker, sondern Alkohol pur. Diese Kalorien machen dich aber im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Fetten oder Eiweiss überhaupt nicht satt! Im Gegenteil.

Hier der Vergleich:

1 Gramm Kohlenhydrate liefert dir 4.1 Kalorien (kcal), 1 G. Eiweiss auch 4.1 kcal, 1 G. Fett 9.3 kcal und 1 G. Alkohol 7.1 kcal!

Nur, wie ich es bereits erwähnt habe, die Alkoholkalorien werden dich nie satt machen! Du wirst noch zusätzlich “verbotenes Zeug” verputzen. 😉 Ausserdem hindert der Alkoholverzehr dein Organismus daran, die Fette zu verbrennen, da diese für ihn gerade keine Priorität haben. Dein Körper versucht in der ersten Linie die toxische Substanz, die du ihm zugeführt hast, zu vernichten. Somit müssen deine Fettpolster noch länger “an der Reihe warten”…

Im “Ich möchte abnehmen! Teil 2.” werde ich noch andere wichtige Aspekte fürs Abnehmen beschreiben. Wenn du ernsthaft an die Verbesserung von deiner Figur denkst, darfst du sie nicht auf die leichte Schulter nehmen:

Mat yoga fitness classes and dumbbells - filter instagram

  • Sport

  • Psyche / Motivation

  • Relax

Ich werde auch weiterhin gesunde und leckere Rezepte fürs Frühstück, Mittag und Abendessen präsentieren. Sei laufend dabei! 😉


!!!

Ich habe in das Schreiben dieses Artikels sehr viel Energie und Zeit investiert, schreibend ihn FÜR DICH ganz alleine. Alle hier enthaltenen Informationen stammen aus meinem Kopf und sind belegt mit meinen Erfahrungen. Wenn dir dieser Post gefallen hat, bitte gib der Seite Modern Mom auf Facebook einen LIKE oder kommentiere ihn ganz am Ende dieser Page. (Klicke einfach HIER). Dich kostet es nichts, und für mich ist das eine nette Geste, die mich zum weiteren Schreiben motivieren wird. Vielen Dank!

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2 thoughts on “Ich möchte abnehmen! Teil 1”

  1. Pingback: Lekki obiadek / Leiches Mittagessen | food fitness fashion furniture family

  2. René says:

    Really nice article! Interesting facts and makes curious about the next chapter. I will read it for sure!

    Liked by 1 person

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